Sports for Future

 Sports for Future ist ein 2019 gegründeter Verein, der sich dem Klima- und Umweltschutz aus Perspektive des Sports verschrieben hat. Nach Eigenaussage möchte der Verein "die verbindende Kraft des Sports dafür einsetzen, um gemeinsam den Herausforderungen der Klimakrise zu begegnen."  Dabei unterstützt er die Forderungen der Fridays for Future-Bewegung.

 Der Verein wurde im Juli 2019 gegründet.  Zu den Initiatoren des Vereins gehörten dabei unter anderem die Deutsche Sportjugend, die Fußballbundesligisten Werder Bremen und TSG Hoffenheim und Einzelsportler wie Fabian Hambüchen, Jacqueline Otchere und Holger Nikelis.  Später schlossen sich auch weitere mitgliederstarke Verbände wie der Deutsche Fußball-Bund, Vereine wie der VfL Osnabrück und bekannte Einzelpersonen des Sports wie Anni Friesinger oder Lutz Pfannenstiel dem Bündnis Sports for Future an.  Auch Bildungs- und Forschungseinrichtungen wie die Cologne Business School, die Universität Bayreuth und die Universität Vechta unterstützen den Verein durch wissenschaftliche Beratung. Insgesamt repräsentiert Sports for Future aktuell mehr als 22 Millionen Sportlerinnen, die sich in Verbänden, Vereinen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Fan-Organisationen versammeln, die dem Verein beigetreten sind oder sich als Einzelpersonen angeschlossen haben.

 Sports for Future hat sich selbst der folgenden Agenda verschrieben:

  •  Den Sport versammeln: über die Unterzeichnung der zentralen Stellungnahme
  •  Position beziehen: für eine rationale, auf der Wissenschaft basierenden Umsetzung des Pariser Klimaabkommens
  •  Position beziehen: für eine lebenswerte Zukunft der Jugend und nachfolgender Generationen
  •  Position beziehen: für eine faire, respektvolle Debattenkultur
  •  Position beziehen: für Solidarität und einen gesellschaftlichen Teamgedanken
  •  Den Sport fordern: Was sind Ziele? Wo sind Best Cases?
  •  Kräfte bündeln: Einsatz als Botschafter, Unterstützung über freiwillige Spenden und Fördermitgliedschaften
  •  Projekte fördern: Klimaschutz umsetzen, Nachhaltigkeit und unsere Demokratie stärken
  •  Know-How erhöhen: wissenschaftliche Kooperationen mit der Cologne Business School, der Klima Arena und anderen Bildungseinrichtungen
  •  Nachhaltigkeit stärken: Projekt- und Kampagnen-Ausschreibungen
  •  Projekte starten: Sport-Angebote für Kinder und Jugendliche mit Lernebenen wie „Nachhaltigkeit“, „Demokratie“, „Klimaschutz“ verknüpfen

 

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